Persuasive Percussion
Um anfang der 60er jahre das Neue an der damals in Mode kommenden Stereofonie auch grafisch darzustellen, griff man bei der Covergestaltung vermehrt zu abstrakten Motiven. Auf diese Weise erlangten Teile der abstrakten Kunst einigermaßen plötzlich einen höheren Bekanntheitsgrad.
Einen regelrechten Trend setzte hier Josef Albers. Albers war Lehrer am Bauhaus in Dessau, als dieses 1933 von den Nationalsozialisten geschlossen wurde, emigrierte er nach Amerika.
Dort konnte er auf seinen guten Ruf als Maler und Grafiker aufbauen, ging ans renommierte Black Mountain College, wurde dort Direktor der Kunstabteilung. 1950 übernahm er die Leitung des Instituts für Design an der Yale University. Command Records engagierte ihn für die Covergestaltung einige der Ausgaben der Serien Provocative Percussion und Persuasive Percussion.
Diese Arbeiten wurden zum Vorbild für das Design dieser Serien als auch für zahlreiche Nachahmungen anderer Labels. Abstrakt war auf einmal in. |
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Engagiert wurde Josef Albers vom Art Director des Command-Labels Charles Murphy, der später die Covergestaltung selbst übernahm.
Die Alben waren allesamt trotz des zunächst schwarz-weißen minimalistischen Vorderseite aufwändig gestaltet, mit ausführlichen Linernotes im Klappcover zu den einzelnen Titeln und der Aufnahmetechnik.
Die meisten Platten wurden von Enoch Light eingespielt, der mit seiner Light Brigade zeitweise zu den interessanteren Easy-Listening Interpreten gehörte. Jedenfalls finden sich auf den Platten regelmäßig einige Exotica- und andere eher ungewöhnlich arrangierte Titel, wie 'The Natives are Restless Tonight', auf Provocative Percussion 2.
Enoch Light and The Light Brigade
Provocative Percussion volume 1, Command RS806SD 1959
Provocative Percussion volume 2, Command RS870SD 1960
Persuasive Percussion volume 3, Command RS817SD 1960
Terry Snyder and The All Stars
Persuasive Percussion volume 1, Command RS800SD 1959
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