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Wind und Wetter; ob als Metapher für sonnige oder bluesige Seelenzustände, allgemeinere Situationsbeschreibungen oder gleich als Thema: unzählige Songs wie wortlose Kompositionen beziehen sich direkt oder indirekt auf die scheinbar nie verhersehbaren Kapriolen und Variationen
unseres Wetters.
Regentropfen waren die ersten Trommler und vielleicht waren sie ja auch zusammen mit dem Donner und anderen Naturgeräuschen für die Erfindung und Entwicklung der ersten Instrumente mit verantwortlich. Und wenn man z.B. der archaischen Sacred flute music from New Guinea zuhört, wird einem klar warum es zumindest im Englischen noch die wind instruments gibt, die bei uns prosaischer Blasinstrumente heißen.
Also geht es heute nicht nur um Regen, auch wenn die meisten Wettersongs neben dem Sonnenschein hauptsächlich den Niederschlag besingen, mit der dazugehörigen Stimmung.
Wir lassen uns natürlich nicht beeindrucken, hören den Schnee in Neuköln, Blizzards und andere Stürme aus der ganzen Welt abgeschwächt mit Versionen von The breeze and I und Misty, Donner in den Regenwäldern, der Klang von Erdbeben und Überschwemmungen, Musik von Weather Report, Bill Laswell & Samulnori und anderen wetterunabhängigen Interpreten von Wes Montgomery bis zu aktuellen elektrisch-athmosphärischen Aufladungen.
Unter unserem Himmel hieß auch eine CD-Serie von Deutschlands interessantestem Radio- und nicht nur Jugendprogramm, natürlich dem Zündfunk. Auch Teile dieser Compilations mit den spannendsten Bands unter dem bayerischen Himmel werden zu hören sein. |
| aus der Serie Cover of the week, heute: |
Storm in Stereo.
Westminster Hi-Fi Records WST-1604, ca 1962
Die ultimative Klassik-Wetterplatte!
Mit Sturmszenen aus Rossini's Wilhelm Tell Ouvertüre, Beethovens 6. Symphonie, Benjamin Britten's Storm (aus Peter Grimes) und Grofé's Cloudburst (aus der Grand Canyon suite).
Alfvén läßt seinen Sommerregen nieder, und von Debussy gibt es noch den Dialogue du vent et de la mer (aus La mer)Schellmann 1973
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| aus der Serie Der besondere Tonträger |
Wilhelm Schmidt.
Achtung Aufnahme!
Originalaufnahmen aus dem Neukölln der frühen 60er Jahre
Heimatmuseum Neukölln 2.Aufl. 1998
Ein früher Soundscape-Pionier: Wilhelm Schmidt.
Mit seinem kleinen Tonbandgerät versuchte Schmidt bereits in den frühen 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, das akustische Bild seiner unmittelbaren Umgebung festzuhalten. So entstanden diese ungewöhmlichen Aufnahmen vor allem aus dem berlininischen Neukölln.
Von der Rathausuhr über den Klang der letzten Straßenbahn, Bäume im Sturm oder eine Schulpause nahm er alles auf, was ihm irgendwie interessant und bewahrenswert erschien.
Vielleicht seine schönste Aufnahme: Schnee, 30 cm hoch - März 1965
Veröffentlicht vom Neuköllner Heimatmuseum auf einzeln kopierten CDs. |
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Picture disc von Raymond Pettibon
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Unsere Lieblingsplatte :
Environments. New concepts in stereo sound |
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