Flexis, Singles, Klangpostkarten
Mit Einführung der CD hat die Werbeindustrie die Schallplatte als beliebten Werbeträger für Produkte fallengelassen, ohne diese aber in gleichem Umfang zu ersetzen. Bereits in der Schellackzeit wurde Werbung auf Schallplaten gepreßt und an Kunden verteilt oder in Kinos als Vorspann gespielt.
Manchmal wurden sie auch wie ‘richtige’ Platten behandelt, mit Cover und Label. Meist ging es dabei weniger um Information, manchmal nicht einmal um Unterhaltung, sondern nur darum, daß es überhaupt eine Beigabe gab, die oft technisch von schauderhafter Qualität war. Dennoch spiegelt sich hier auf eigenartige Weise der Zeitgeist der 50er bis Anfang der 80er Jahre, und manche Titel oder Formen scheinen in unser kollektives Gedächtnis aufgenommen worden zu sein, erkennt man doch beim Hören in der Regel sofort, in welcher Zeit man sich befindet.
Heutzutage landen diese Platten meist auf dem Müll oder werden von Spezialisten gesammelt, heute kann man sie im Temporären Klangmuseum auch hören und sehen.
go to the Soundmuseum Gallery The singing postcard
Playlist
Wacker Chemie - Sunil - Shell - BMW - Mercedes Benz - Hertie - Kaufhaus des Westens - Philips - Salamander - Mareno Schuhe - CDU - SPD - FDP - Calgonit - Dulgon - Dugena - Spri - Duscholux - Coca Cola - Pepsi Cola - Cafe Haag - Black & White - Berliner Kindl - Berliner Hotel - Schultheiß - Grüne Woche - Sozialwahlen ‘74 - UTA Airlines - Moliendo Cafe - Kim - Angelwoche - Bahlsen - Bild - Birkel - Gelsenkirchener Zoo - Bolle - Neckermann - Märklin - Möbel Hübner - L & M - Levis - BASF Styropor - Krauss Maffei - Kodak - Lego - Milupa - Esso - Gerling - Hasselblatt - Gervais - Wiener Wald - Peter Stuyvesant - Schöpflin-Hagen - Siebau - Garagentore - Savognin - Schneemaschinen - Café Hag und sehr viele andere mehr
Auch auf der Klangmuseums CD Temporary Soundmuseum presents ... finden sich zwei Werbebeispiele, ein Ausschnitt aus 'Gesünder, schlanker, schöner' von Braun und 'Organ Stop Pizza presents'